Dschudsche
GJOGSUL  /  GJOK-SUL
Das Nahkampfsystem der Volksarmee der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik (KDVR)

In dem Bemühen, das Nahkampfsystem der Streitkräften der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) den Erfordernissen des modernen Gefechtes anzupassen, versuchte man auch, Erfahrungen und Kenntnisse befreundeter Armeen zu nutzen. Gerade die Sowjetarmee mit ihrem SAMBO-System, das die Kampferfahrungen verschiedenster Kulturen vereinigt, und den Erfahrungen des Krieges in Afghanistan, der sowjetischen Militärberater bei Auslandseinsätzen und den Grenzgeplänkeln an der sowjetisch-chinesischen Grenze sowie die Erfahrungen der Vietnamesischen Volksarmee mit ihrem traditionellen VIET-VO-DAO System und ihren Erfahrungen aus dem Krieg gegen die USA verfügten über hoch entwickelte Kampfsysteme. Leider war die Waffenbrüderschaft in diesem Bereich auf Führungsebene nur unzureichend, keiner ließ sich gerne in seine Karten schauen.
Durch die persönliche Freundschaft des Chefs der Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee (NVA) der ehemaligen DDR, Generaloberst Horst Stechbarth, mit dem Staatspräsidenten der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik (KDVR), Kim Il Sung (15.04.1912 - 08.07.1994), gelang es 1988, ein Ausbilderteam aus Nordkorea zur Durchführung von Lehrgänge im nordkoreanischen Nahkampfsystem GJOGSUL in die DDR zu holen.

Insgesamt fanden zwischen dem 06. Juni und 05. August 1988 drei aufeinanderfolgende dreiwöchige Lehrgänge im Luftsturmregiment-40 in LEHNIN bei POTSDAM statt. Die daran teilnehmenden Berufssoldaten aus den verschiedenen Spezialeinheiten der DDR wie Fallschirmjäger, Fernaufklärer, Truppenaufklärer, Kampfschwimmer, Grenztruppen und Militärabwehr waren speziell ausgewählt und namentlich im Befehl 38/88 des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR aufgeführt.



Das nordkoreanische Ausbilderteam bestand aus 4 Mitgliedern.
2 Ausbildern, die Fallschirmjägeroffiziere waren und als Gjogsul-Lehrer an der nordkoreanischen Militärakademie "Kim Il Sung" lehrten:

  1. Delegationsleiter Hauptmann Rim Mjong Snob,    6. Grad GJOGSUL
    34 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, seit 14 Jahren GJOGSUL-Training,
     
  2. Oberleutnant Tschä Ho Il,    5. Grad GJOGSUL
    31 Jahre alt, verheiratet, 1 Kind, seit 10 Jahren GJOGSUL-Training.

Außerdem zwei Dolmetscher:

  1. Major Bak Jong Kjun
     
  2. Leutnant So Dzin, der in LEIPZIG Germanistik studiert hatte.

Vermittelt wurden in diesen Lehrgängen Grundlagen des nordkoreanischen Nahkampfsystems GJOGSUL, welches sich in der praktischen Anwendung im Kampf gegen die Japaner und später gegen die Amerikaner bestens bewährt hatte. GJOGSUL basiert auf den Grundlagen alter koreanischer Kampfsysteme.





Ablauf des ersten 3-Wochen Lehrgangs im Gjogsul

1. Woche:

Montag Anreise
Lehrgangseröffnung
 
Dienstag 08.00 - 09.30
09.30 - 10.00
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.00
 
Überprüfung Fertigkeiten
Pause
Erwärmung, Training Grundtechniken
Besichtigung Ausbildungsbasis
Training Grundtechniken
Volleyballturnier
 
Mittwoch 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.30
 
Erlernen Fußtritte
Erlernen Fußtritte
Vortrag über Gjogsul
Wiederholung, Techniktraining
Gaststättenbesuch
 
Donnerstag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.30
 
Erlernen Übungskomplex-1 (HYONG DONG ZAK IL)
Erlernen Übungskomplex-1 (HYONG DONG ZAK IL)
Vortrag über die Arbeit der Sportorganisation der LaSK
Üben Übungskomplex-1
Schwimmhalle/Sauna
 
Freitag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
 
Erlernen Übungskomplex-2 (HYONG DONG ZAK I)
Erlernen Übungskomplex-2 (HYONG DONG ZAK I)
Film: "Nahkampf - wie ausbilden?"
Üben Übungskomplex-2
 
Samstag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 18.30
 
Wiederholung
Wiederholung
Exkursion: Potsdam-Cecilienhof und Armeemuseum
 
Sonntag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
15.00 - 19.00
 
Kontrolle Übungskomplex 1 und 2
Erlernen Komplex Angriffskombinationen
Seenrundfahrt Potsdam
 

2. Woche:

Montag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
18.00 - 21.00
 
Erlernen von Paraden mit MPi
Erlernen von Paraden mit MPi
Selbststudium 6.Tagung ZK der SED
Üben von Paraden mit MPi im Gelände
Sportabend
 
Dienstag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.30
 
Erlernen von 10 Pistolenabwehren
Erlernen von Pistolenabwehren
Politische Information
Besichtigung ATZ-40 (Ausbildungszentrum)
Gaststättenbesuch
 
Mittwoch 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.30
 
Erlernen Übungskomplex Messer
Erlernen von 10 Messerabwehren
Film: "Nahkampf für Spezialisten"
Üben von Messerabwehren
Schwimmhalle/Sauna
 
Donnerstag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.00
 
Erlernen Messerwerfen
Erlernen Messerwerfen
Vortrag über Gjogsul
Gesamtwiederholung
Erfahrungsaustausch über die Entwicklung des MNK
 
Freitag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
18.30 - 20.00
 
Verteidigung gegen 3 - 5 Angreifer ohne Waffen
Verteidigung gegen 3 - 5 Angreifer ohne Waffen
Vortrag über die olympische Bewegung
Verteidigung gegen 8 Angreifer mit Waffen
Kino
 
Samstag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
Nachmittag frei
Verteidigung gegen 8 Angreifer mit Waffen
Verteidigung gegen 8 Angreifer mit Waffen
 
Sonntag 08.00 - 09.30

10.00 - 11.30
Nachmittag frei
Abwehr von Angriffskombinationen erlernen
(Komplex Angriffskombinationen mit Partner)
Abwehr von Angriffskombinationen erlernen
 

3. Woche:

Montag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
18.00 - 20.00
 
Bruchtestübungen
Training Schlaghärte
Vortrag über Gjogsul - Wettkampf
praktische Demonstration Gjogsul - Wettkampf
Schießwettkampf Pistole Makarov
 
Dienstag 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
 
Wiederholung MPi-Abwehren, Pistolen-Abwehren
Wiederholung MPi-Abwehren, Pistolen-Abwehren
Film: "Die Physische Ausbildung von Fallschirmjägern"
Prüfung MPi-Abwehren und Pistolen-Abwehren
 
Mittwoch 08.00 - 09.30
10.00 - 11.30
13.00 - 14.00
14.30 - 16.00
19.00 - 21.00
 
Wiederholung Messerabwehren und Abwehr der Angriffskombinationen
Wiederholung Messerabwehren und Abwehr der Angriffskombinationen
Politische Information
Prüfung Messerabwehren und Prüfung Abwehr Angriffskombinationen
Schwimmhalle
 
Donnerstag 08.00 - 16.00
19.00 - 22.00
 
Vorbereitung Vorführung
Abschlussabend mit Kegeln
 
Freitag 08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
Abreise
Vorbereitung Vorführung
Vorführung vor dem nordkoreanischen Militärattachè
Auswertung Lehrgang / Ausgabe Zeugnisse
 


Lehrgangs-Abschlusszeugnis des Lehrgangsbesten, Frank Pelny.

In Auswertung dieser Lehrgangserfahrungen wurde das System "Militärischer Nahkampf" der NVA mit geeigneten Elementen des kriegserprobten "GJOGSUL" modifiziert. Als Ergebnis war ein hochwirksames Nahkampfsystem entstanden, welches nun überall in den Streitkräften verbreitet wurde.





Die technische Grundlagen des GJOGSUL wurden durch Hauptmann Frank Pelny, einem Lehrgangsteilnehmer, in der "Dokumentation über die Methodische Ausbildung im Gjogsul" (Ag 117 XLIII-03-056-89), Kommando der Landstreitkräfte der NVA 1989, textlich beschrieben und bildlich dargestellt.





Eine Gesamtdarstellung des Systems Militärischer Nahkampf, einschließlich des Gjogsul, erfolgte durch Frank Pelny in dem Buch "Gjogsul - Militärischer Nahkampf in der NVA", erschienen 2005 im Verlag Books on Demand GmbH Norderstedt / Germany (ISBN 3-8334-2228-9; 352 Seiten; ca. 550 Fotos), zu beziehen über die SaCO-Geschäftsstelle.






Geschichte des Gjogsul

Die geschichtlichen Wurzeln des Gjogsul reichen zurück bis in das Jahr 420 u. Z. Damals existierte im alten Korea ein Kampfsystem namens Subak. Subak wurde vom einfachen Volk geübt und beinhaltete die Verteidigung mit allen bäuerlichen Waffen gegen die Krieger der Fürsten, die das Volk unterdrückten und ausraubten.
Subak selbst bedeutet eigentlich soviel wie Melone. Zur Demonstration der erreichten Leistungsfähigkeit war es üblich, als Test Melonen zu zerschlagen. Je nach Größe und Festigkeit musste die Melone möglichst sauber mit einem Hieb der Handkante zerteilt werden. Ausgehend von dieser Tradition wurde die Kampfart Subak genannt.
In einer anderen Variante der Überlieferung spricht man auch davon, dass das Ziel darin bestand, im Zweikampf den Gegner mit steinharten Handkantenschlägen zu Boden zu strecken, wobei dieser Kampf oft für den Getroffenen tödlich endete.
Mit dieser Darstellung wird für den Kenner der ostasiatischen Kampfkünste deutlich, dass die Wurzeln des Gjogsul den Ursprüngen des Taekwondo gleichen. Und so ist es tatsächlich. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lässt sich noch keine getrennte Entwicklung von Taekyon und Gjogsul erkennen. Erst durch die Kolonialherrschaft der Japaner in Korea in diesem Jahrhundert erfolgte eine Trennung und separate Entwicklung. Die Gründe dafür liegen einfach darin, dass man für den Kampf gegen die Japaner ein Kampfsystem benötigte, mit welchem man gegen die bis an die Zähne bewaffneten und mit modernen Waffen ausgestatteten Feinde siegreich kämpfen konnte. Das fast unbewaffnete Volk musste sich oft im ungleichen Kampf die Waffen erst vom Feind erbeuten, um sie dann selbst einsetzen zu können. So entstanden viele neuen Techniken, vor allen Verteidigungstechniken gegen bewaffnete Gegner, sowie Angriffstechniken mit diesen Waffen.
Offiziell wird das Jahr 1926 als Entstehungszeitpunkt des Gjogsul benannt. Zu dieser Zeit trainierte der Führer der koreanischen Widerstandskämpfer, Kim Il Sung, mit seinen Getreuen diese speziellen Nahkampftechniken, damit sie erfolgreich gegen die Japaner kämpfen konnten.
Wichtig beim Gjogsul ist, dass alle Stellungen, Bewegungen und Kampftechniken ihre Wirksamkeit im praktischen Nahkampf bewiesen haben und ihre Weiterentwicklung ebenfalls durch die Praxis bewirkt wurde.
Weitere wesentliche Impulse erhielt das Gjogsul durch den Koreakrieg von 1950 bis 1953, in dem die Nahkampftechniken ihre Wirksamkeit auch gegen die körperlich überlegenen amerikanischen Soldaten bewiesen haben.
Aufgrund der gespannten politischen und militärischen Situation an der Trennungslinie zwischen Nord? und Südkorea ist die Entwicklung des Gjogsul praktisch bis heute nicht stehen geblieben. So gibt es im Gjogsul z. B. ein System für den Zweikampf im und unter Wasser, welches überwiegend aus Handtechniken besteht.
Das Gjogsul stellt heute ein wesentliches Ausbildungselement in den Streitkräften der Koreanischen Volksarmee dar. Jeder Armeeangehörige erhält während seines Wehrdienstes eine Gjogsul-Ausbildung. Für Spezialisten sind mindestens 300 bis 400 Stunden Gjogsul-Ausbildung in einem Jahr keine Seltenheit.
Gjogsul ist in acht Ausbildungsstufen gegliedert, vier Schülergrade und vier Meistergrade.
Durch die enge Zusammenarbeit, der osteuropäischen, ehemalig kommunistischen, Staaten mit der Koreanischen Volksrepublik wurde es etwa ab dem Jahr 1980 möglich, dass koreanische Gjogsul- Meister ihr Nahkampfsystem in einigen Armeen Osteuropas einführen konnten. Gesicherte Kenntnisse liegen hier über eine Spezialeinheit in der Republik Polen vor und über die Fallschirmjäger- und Spezialeinheiten der Streitkräfte der ehemaliger DDR.



Dschu        dsche
aus eigener Kraft
(nordkoreanische Ideologie
nach Kim Il Sung)
Gjog
Stoßen
Stechen
Schlagen
Angreifen
Sul
Kunst
Technik
Kämpfen mit
Überlegung
Aus eigener Kraft geschaffene Kunst des Angreifens

Gjogsul als Wettkampf:

Gjogsul, als realistisches Zweikampfsystem, bedarf der ständigen praktischen Anwendung und Fertigkeitsüberprüfung. Zu diesem Zweck wurde ein Wettkampfsystem entwickelt, welches in der beschriebenen Form noch heute in den Streitkräften der Koreanischen Volksrepublik durchgeführt wird. In der Nationalen Volksarmee der ehemaligen DDR wurde, bedingt durch ihre Entwicklung, ein eigenständiges Wettkampfsystem erstellt.
Der Gjogsul-Wettkampf ist ein Vollkontaktkampf ohne Waffen mit leichter Sicherheitsausrüstung. Ziel im Kampf ist es, am Gegner so schnell wie möglich entscheidende Treffer anzubringen. Zu diesem Zweck wird mit vollem Kontakt und mit voller Kraft unter Achtung des Partners und seines Lebens geschlagen. Der Kampf selbst ist vom Ablauf vergleichbar mit Box- oder Thai-Box-Kämpfen. Daher kommt es auch häufig zu Verletzungen.

Gewichtsklassen:

50, 55, 60, 65, 70, 75, 80 kg, über 80 kg. alle Kategorien.

Kampffläche:
  1. ähnlich einem Boxring, Fläche 8 x 8 Meter,
  2. Höhe der Ringabspannung 1,4 Meter durch insgesamt vier Seile übereinander,
  3. 0,5 Meter Sicherheitsfläche rund um den Ring herum, - Wettkämpfer in der roten bzw. blauen Ecke.
Kampfzeit:

Nach Festlegung entweder 3 x 3, 4 x 3, 2 x 5 oder 3 x 4 Minuten, zwischen den Runden ist jeweils eine Minute Pause.

Kampfkleidung:
  1. Gjogsul-Anzug (Karate-Anzug) oder
  2. kurzes Sportzeug (wie Thai-Boxen).
Sicherheitsausrüstung:
  1. Kopfschutz
  2. Mundschutz
  3. spezieller Fingerhandschuh
  4. Ellbogenschutz
  5. Tiefschutz
  6. gekämpft wird barfuß
Kampfgericht:
  1. Hauptkampfrichter:
    Verantwortlich für den ordnungsgemäßen Kampfverlauf, kontrolliert die Arbeit der Kampfrichter und Seitenkampfrichter, überprüft die Teilnehmerlisten, führt die Wettkampfliste, bestimmt die Ecken für die Kämpfer.
  2. Kampfrichter:
    Leitet den Kampf auf einer Kampffläche.
  3. 3 - 5 Seitenkampfrichter pro Kampffläche:
    Bewerten den Kampfablauf und tragen ihn in das Wettkampfprotokoll ein.
  4. Zeitnehmer:
    Verantwortlich für die Zeitnahme im Verlauf des Kampfes, Anzeigen des Kampfbeginns drei Sekunden vorher durch lautes Klopfen und den eigentlichen Beginn durch Gong oder Klingel, Pause und Kampfende ebenfalls durch Gong anzeigen und das Beenden der Pause nach 45 Sekunden durch lautes Klopfen.
Kampfregeln:
  1. Es können alle erlaubten Techniken in freier Form, einzeln oder als Kombination, angebracht werden.
  2. Bei Schock oder zu Boden gehen eines Kämpfers darf der Angreifer noch bis zu drei Sekunden danach schlagen, um eine entscheidende Technik anzubringen, nach drei Sekunden wird der Kampf unterbrochen und der am Boden Liegende bis 8 ausgezählt.
  3. Ist ein Kämpfer innerhalb einer Runde dreimal zu Boden gegangen oder hat er insgesamt drei Verwarnungen erhalten, hat er verloren.
  4. Es wird bis zum Ende gekämpft. Bei offensichtlicher Unterlegenheit hat der Trainer die Möglichkeit, das Handtuch zu werfen und damit die Niederlage seines Kämpfers anzuzeigen.
Bestrafungen und verbotene Handlungen:
    Verwarnungen:
  1. falsche Schläge (Fingerstiche. Kratzen, Techniken in die Genitalien)
  2. Nachschlagen nach dem Stoppkommando
  3. Schreien und Sprechen
  4. Inaktivität.


  5. Disqualifikation:
  6. Angriffe mit voller Wirkung auf den am Boden Liegenden nach mehr als drei Sekunden
  7. bei mehr als drei Verwarnungen
  8. bei unsportlichem Verhalten bzw. bewusstem Verletzen des Gegners.
Bewertungen:
    1/3 Punkt
  1. 1 wirksamer Schlag
  2. 1 Wurf


  3. 1 Punkt
  4. dreimal 1/3 Punkt
  5. K.O.-Schlag
  6. Hebel, der zum Bruch des Armes oder Beines geführt hätte.


  7. 1 Punkt Abzug
  8. 1 Verwarnung
Muss ein verletzter Kämpfer ausscheiden, hat er verloren.